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Der 29. Februar - Inspiration für "Vierjährling"

„Alles fing ein paar Tage vor meinem 18. Geburtstag an“, begann Quadro seine Geschichte. „Ich war damals fast 72 Jahre auf der Welt.“

 

Der 29. Februar. Ich weiß nicht mehr, wann ich mir zum ersten Mal die Frage gestellt habe, wie eine Person, am 29.02. geboren, seinen Geburtstag in nicht-Schaltjahren feiert. Vermutlich war ich noch sehr jung, da diese Personen mir damals vor allem Leid getan haben. Immerhin gibt es für sie ja nur alle vier Jahre Geschenke ...

Aber man kann das Thema auch anders angehen. Denn was wäre, wenn die am 29. Februar geborene Person tatsächlich erst dann biologisch ein Jahr älter wird, wenn das nächste Schaltjahr da ist? Damit würde der Alterungsprozess auf ein Viertel der Geschwindigkeit herabgesetzt. Dies wiederum würde der Person erlauben, in Relation zum Aussehen ein ganz anderes Wissen aufzubauen und auf eine ganz andere Lebenserfahrung zurückzuschauen.

Ich habe schon öfters über diese einfachen Ideen gesprochen, die einem immer wieder kommen. Seit einigen Jahren schreibe ich sie mir auf. Denn sie könnten interessant genug für eine Geschichte sein (siehe z.B. diesen Blog-Artikel). Und so war es auch in diesem Fall. Aus der Grundidee einer langsameren Alterung, angereichert mit weiteren ehemals losgelösten Ideen, entstand schließlich "Vierjährling".

 

Damit hat sich auch der Name des Buches erklärt. Es ist die einzige meiner bisherigen Geschichten, bei der sich der Name seit der Konzeption der ersten Ideenausarbeitung nicht geändert hat. Aber zu der Vorgehensweise bei der Namensgebung äußere ich mich ein anderes Mal ...

 

Auch wenn "Vierjährling" leider noch nicht durch die finale Korrektur ist, stelle ich heute die dazugehörige Webseite live. Dort findet sich auch der Link zu einer ersten kurzen Leseprobe, die ich demnächst signifikant erweitern werde.

 

Bleibt nur die Frage, warum das Cover den 30. Februar erwähnt ...

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