Zeittüren - veröffentlicht!

Geschafft! Von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung hat es läppische 12 Jahre gebraucht. So lange hat mich noch kein Buch beschäftigt. Allerdings gab es in diesen 12 Jahren 6 Umzüge, 5 Jobs, 3 Kinder, 1 Hochzeit, sowie 1 Uniabschluss. Daher will ich mal nicht zu hart mit mir selber ins Gericht gehen ...

 

Nun bin ich allerdings ordentlich stolz auf das Resultat. Eine Menge spannender und innovativer Ideen, interessante Charaktere und eine komplexe und damit fesselnde Geschichte (das sagen zumindest die bisherigen, vermutlich voreingenommenen Testleser).

 

Ich hoffe, Ihr gebt dem Buch eine Chance - und ich freue mich auf Eure Rückmeldung!

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Facebook-Autoren-Seite. Warum und wie?

http://blog.salentro.com/wp-content/uploads/2016/03/fan-page-vijaya-pulsa.png

 

Neben der eigentlichen Autoren-Webseite (siehe meinen Blog-Eintrag vom 17.11.2014) habe ich zusätzlich eine Facebook-Autoren-Seite aufgesetzt. Warum? Weil dies einen Automatismus der Lesereinbindung erlaubt, der bei einem Blog auf meiner eigenen Webseite zwar auch möglich ist, jedoch nach meinem Empfinden eine höhere Hemmschwelle bedeutet. Das Abonnieren eines Blogs (z.B. über Blog-Connect) oder das Eintragen in einen Newsletter ist zumindest gefühlt ein größerer Akt als das einfache Folgen einer Seite auf Facebook.

 

Dazu musste ich erstmal lernen, dass es zwischen einer persönlichen Facebook-Seite und einer Autoren-Seite wesentliche Unterschiede gibt. Die beiden sollten aus meiner Sicht nicht vereint werden, da man seine Freunde nicht mit regelmäßigen Updates seines Autorendaseins belasten möchte, wenn sie sich vielmehr dafür interessieren, was es heute Abend im Restaurant zu essen gab (oder so ...). Gleichzeitig möchte man vermutlich nicht unbedingt jeden Leser seines Buchers als "Freund" zu seiner persönlichen Seite hinzufügen.

 

Es gibt bereits gute Anleitungen zur Anlegung einer "fan page" bei Facebook, daher möchte ich diese hier nicht wiederholen, sondern vielmehr zu den schönen Übersichten bei Nutsandboltmedia und dailypost verweisen.

 

Wenn die Fan-Seite erstmal erstelt ist, gibt es die Möglichkeit, die Posts in dem eigenen Blog direkt mit der Facebook-Seite zu verbinden, so dass neue Einträge im Blog automatisch auf der Facebook-Seite erscheinen. Eine Anleitung gibt es hier. Allerdings habe ich mich für meine Seite dagegen entschieden, da die Länge von Blog-Artikeln nach meinem Geschmack nicht geeignet für das Umfeld Facebook ist. Stattdessen verweise ich bei Facebook lieber mit einem Kurzeintrag auf meine neuen Blog-Einträge. Hat der Besucher bei Facebook Interesse an dem Thema, kann er dem Link folgen.

 

Meine Fanpage ist übrigens hier zu finden.

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Kindle Unlimited: Erfahrungen mit der "kostenlosen Werbeaktion"

Nachdem ich zwei eBooks "normal" veröffentlicht habe (will heißen: Bookrix und Amazon parallel beliefert), wollte ich schauen, ob sich die viel gerühmten Marketing-Tools, welche mit Kindle Unlimited angeboten werden, auch lohnen. Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und mich dazu entschieden, "Flimmernde Schatten" für zumindest drei Monate exklusiv an Amazon zu binden. Ohne diese exclusive Bindung ist die Nutzung von Kindle Unlimited ja nicht möglich. Immerhin ist die Druckversion von dieser Bindung nicht betroffen, bloß in elektronischer Form darf das Buch nirgends sonst angeboten werden.

 

Nach etwa einer Woche bei Kindle Unlimited habe ich eines der beiden Marketing-Tools verwendet: Die kostenlose Werbeaktion. Dabei kann das eBook für einen Zeitraum von bis zu 5 Tagen kostenfrei bei Amazon heruntergeladen werden.

 

Resultat nach 3 Tagen: 441 Downloads. Dabei war die Anzahl der Downloads über die drei Tage hinweg relativ konstant (der Nachlauf am 27. Dezember ist auf die Taktung der Tage gemäß "pazifischer" Zeit zurückzuführen):

Effekt auf die anderen zwei erhältlichen eBooks ("Achtbeinige Seelen" und "Die unglaublichen Erlebnisse des Sevy Lemmots"): Nicht sichtbar.

 

Erstaunlich war dagegen, dass in den ersten Tagen nach der Gratis-Aktion eine etwas erhöhte Aktion bei "Flimmernde Schatten" zu verzeichnen war. Obwohl das Buch für meine Verhältnisse relativ hoch bepreist ist (die Gründe folgen in einem späteren Eintrag), gab es recht kurz nach Ende der Gratis-Aktion mehrere reguläre Käufe. Meine Vermutung: "Flimmernde Schatten" wird nun aufgrund der höheren Anzahl der Downloads öfter unter "Anderen Kunden kauften auch ..." gezeigt und damit sichtbarer.


Auf die Anzahl Besucher auf meine Homepage hat die Aktion übrigens keinen beobachtbaren Einfluss gehabt.

 

Somit ist die Erwartung, mehr eBooks meiner anderen Geschichten zu verkaufen (vorerst) enttäuscht worden, dafür ist aber das gratis angeworbene Buch verstärkt gefunden und gekauft worden.

Zu dem Verkauf meiner anderen eBooks ist allerdings zu bemerken, dass die >400 Downloads erstmal gelesen werden müssen (und ich vermute, viele laden bei Gratis-Aktionen bloß herunter und lesen ggf. das eine oder andere Buch nie), bevor die Leser überhaupt in Erwägung ziehen, ein weiteres Buch des gleichen Autors zu suchen. Somit muss hier mit einem Zeitverzug gerechnet werden.


Mal schauen, was die noch anstehenden 2,5 Monate mit Kindle Unlimited bringen ...

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Veröffentlichen mit CreateSpace - Eine Hilfestellung

Es gibt bereits eine Reihe von Erfahrungsberichten zur Nutzung von CreateSpace, dem Amazon Imprint, der es Selbstveröffentlichern ermöglicht, ihr Buch nicht nur als eBook, sondern auch als gedrucktes Buch anzubieten. Einen guten Erfahrungsbericht findet Ihr z.B. hier.

 

Meine Hinweise sollen vor allem dazu dienen, die eventuellen Zeitverluste beim Einstellen des Buches zu verkürzen. Wesentliche Punkte, welche zu erheblichen Zeitverlusten führen können, sind:

* Das Seitenlayout

* Das Cover

* "Proof acceptance"

 

1. Das Seitenlayout

Tatsächlich ist es sinnvoll, diesen Schritt bereits abzuhaken, bevor man sich das Cover besorgt. Der Grund: Je nach Buchformat, gewählter Schriftgröße, Formatierung und sogar Papierart, ändert sich die Dicke des Einbandes - und damit das benötigte Cover.

In CreateSpace kann man nach dem Hochladen der Datei mit dem Text das Resultat in (digitaler) Buchform anschauen. Dabei kann es nun zu einem fröhlichen Hin und Her kommen, bei dem im digitalen Proofreader ein unschöne Formatierung gefunden wird, im originalen File dementsprechend angepasst wird, wieder hochgeladen wird, ein nächstes Problem gesichtet wird, usw.

Diese Iteration kann nach meiner Erfahrung am besten unterbrochen werden, indem folgendermaßen vorgegangen wird:

- Wählen des Buchformats. Meine Erfahrung: 5,25 x 8 inch kommt deutschen Taschenbüchern einigermaßen nahe:

- Hochladen der fertig korrigierten Word-Datei in CreateSpace (übrigens: wer wie ich Probleme hatte die Seitenzahlen nicht auf den ersten Seiten anzeigen zu lassen, schaut bitte hier nach).

- Öffnen des digitalen Proofreaders und einlesen des Textes als "Paste into template":

Damit ist zwar die eigene Seitenaufteilung dahin, aber es sollte in der Regel kaum noch Fehlermeldungen geben. 

- Korrektur eventueller weiterer Probleme

- Herunterladen der nun generierten Datei als Word-Datei auf den PC. Dazu gibt es unten links die Möglichkeit:

- In Word kann die Datei weiter bearbeitet werden. Nun ist es auch an der Zeit, Absätze richtig auf den Seiten zu verteilen, etc. Da die Datei nun bereits in der genau richtigen Formatierung vorliegt, sieht das Ergebnis in CreateSpace nachher genau so aus, wie in Word.

 

2. Das Cover

Da der Text im richtigen Format vorliegt, wird auch die Seitenzahl im Word-Dokument so angezeigt, wie sie nachher im gedruckten Buch sein wird. Ich habe bei meinem ersten Buch noch die Schriftgröße Arial 11 benutzt, bin aber beim zweiten Buch bereits auf Arial 9 umgestiegen. Auf jeden Fall nochmal ein Blatt in normaler Größe ausdrucken und den Lesekomfort testen! Dann die Seitenzahl notieren und endgültig entscheiden, welches Papier genommen werden soll. "Creme" hat eine andere Dicke als "Weiß"!

Anschließend kann dann ein Template für das Bücherdesign heruntergeladen werden. Ich habe dieses dann dem Designer meines Covers einfach zugesendet und ihn gebeten, das Cover dementsprechend zu generieren.

 

3. Proof acceptance

Da die "Proofs" immer in den USA gedruckt werden (keine Ahnung, warum) und der Versand von dort verständlicherweise einige Tage länger dauert, als wenn in Leipzig bei CreateSpace gedruckt wird, habe ich mich dagegen entschieden, eine ausgedruckte Version zu begutachten, bevor ich das Buch zum Verkauf freischalte. Nach letztem Check im digitalen Proofreader habe ich das Buch für den Verkauf freigeschaltet und keine 24 Stunden später erschien es bereits im Amazon-Shop, wo ich prompt eine Ausgabe gekauft habe. Drei Tage später (normaler Versand) landete das Buch bei mir zu Hause. Bei notwendigen Änderungen kann man das Innere in CreateSpace einfach anpassen, allerdings dauert die online-Aktualisierung etwa zwei Tage (1 Tag für den internen Check, 1 Tag zwischen Freischaltung und Auftauchen im Amazon-Shop).

 

Ich hoffe, die hier mitgeteilten Erfahrungen spart dem ein oder anderen von Euch Zeit. Solltet Ihr noch Fragen haben, einfach melden!

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Kindle Unlimited: eBook mit Bookrix veröffentlichen? UPDATE

Heute habe ich von Bookrix eine Stellungnahme zur Entfernung der Option Kindle Unlimited erhalten (siehe auch meinen Blog-Beitrag vom 23.11.2014). Zwar erst nach gut 5 Tagen, aber ich vermute, dass ich nicht der Einzige war, der den Support angeschrieben hat. Somit eine nachvollziehbare Wartezeit.

 

Was steht nun in der Rückmeldung? Nach Aussage der Bookrix-Mitarbeiter hat Amazon ihnen mitgeteilt, dass zukünftig keine proaktive Anmeldung von Bookrix-Büchern bei Kindle Unlimited mehr möglich ist, sondern Amazon stattdessen seinerseits Titel für Kindle Unlimited bei u.a. Bookrix anfragt. Ob dies tatsächlich geschehen wird, sei dahin gestellt (meine Meinung, nicht die von Bookrix).

 

Schade, mit dieser Entscheidung Amazons ist Autoren ein weiterer Freiheitsgrad bei der Selbstveröffentlichung genommen worden...

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